Erfolgsmodell Partnernetzwerk

Wie KMU jetzt digital aufholen

48 Prozent der KMU haben großen Beratungs- und Umsetzungsbedarf bei der digitalen Transformation. Abhilfe schafft das Partnernetz der Telekom: Es unterstützt die Unternehmen mit den besten Anbietern der Region. Was steckt dahinter und warum gehört jetzt auch SIRIUS dazu? Das erklärt unser Gastautor Hans-Jörg Rosenkranz, Geschäftsführer von indis Kommunikationssysteme.

Die meisten Großunternehmen befinden sich mitten in der digitalen Transformation und entwickeln ihr Geschäft konsequent für das vernetzte Zeitalter weiter. Als Geschäftsführer von indis Kommunikationssysteme weiß ich, dass es bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) häufig anders aussieht.

Für unsere Kunden realisieren wir IT-Architekturen auf der Basis lokaler und cloudbasierter Lösungen mit den Schwerpunkten Unified Communications, Software Asset Management und Citrix. In der Praxis zeigt sich: KMU fällt es häufig schwer, ihr Geschäft tiefgreifend umzuwandeln. Das liegt weniger an den Anschaffungskosten als an mangelnder Orientierung. Kein Wunder, denn Informationstechnologie ist ein riesiger Bauchladen mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Wer keine internen Digitalisierungsexperten beschäftigen kann, dem geht schnell der Überblick verloren. Selbst für Systemhäuser wie unseres ist es weder möglich noch ratsam, unseren Kunden sämtliche am Markt erhältlichen Lösungen zu liefern.

Um unsere kleinen und mittelständischen Kunden dennoch jederzeit mit dem Besten des Besten unterstützen zu können, haben wir vor vier Jahren gemeinsam mit der Telekom das Partnermodell IT Business Collaboration (ITBC) entwickelt. Die Idee dahinter: Auch kleinere Unternehmen profitieren von den IT-Leistungen der Telekom – beispielsweise Cloud-Angeboten oder dem Datenaustausch zwischen Maschinen – und weiteren digitalen Innovationen. Spezialisierte Partner in ihrer Region vermitteln die Leistungen, das bedeutet kurze Wege und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

IT-Dienstleister bündeln ihre Fähigkeiten

Im Rahmen des ITBC arbeiten wir eng mit ausgewählten Partnern zusammen. Jeder Partner verfügt über ein gewisses Basis-Know-how, beispielsweise wenn es um IT-Infrastruktur geht. Zusätzlich bringt jeder spezifische Kernkompetenzen ein: Einige Unternehmen sind auf Softwarelizenzen spezialisiert, andere auf Cloud-Anwendungen oder Mobile Workspace.

„Digitalisierung braucht neben Umsetzungspartnern auch Berater. Das gilt für kleine und mittlere Unternehmen genauso wie für Konzerne.“

– Hans-Jörg Rosenkranz, Geschäftsführer, indis Kommunikationssysteme

Wir bündeln also unsere Fähigkeiten und können so Kunden im gesamten Bundesgebiet mit einem extrem breiten Produktportfolio unterstützen. Für jede Technologie und jede Lösung haben wir sofort den richtigen Experten zur Hand. Aber Technik ist nur ein Aspekt der Aufgabe – und da kommt SIRIUS ins Spiel.

Passende Beratung für KMU

Kein IT-Projekt kommt heute mehr ohne Beratung aus, weder im Megakonzern noch im Betrieb mit zehn Mitarbeitern. Darum sind wir besonders froh, mit SIRIUS jetzt eine Top-Consulting im ITBC der Region Mitte zu wissen. Das Unternehmen ergänzt unser Netzwerk ideal: SIRIUS ist fokussiert auf Beratung – die Consultants sind fit in allen Schlüsselthemen, von Prozessoptimierung über Cloudsysteme bis hin zur Integration von Lösungen. Außerdem kommen ihre Kunden eher aus dem gehobenen Mittelstand als aus kleinen Unternehmen.

Große Mittelständler wissen oft sehr genau, welche IT-Unterstützung sie brauchen. Aktuell wollen beispielsweise viele ihre lokalen Server in die Cloud verlagern, um Kosten zu sparen. Oder ihre Datenhaltung intelligenter strukturieren, um ihre europaweiten Standorte besser zu vernetzen. An diesen konkreten Vorhaben können wir IT-Dienstleister direkt ansetzen.

Kleinere Unternehmen sind in der Regel digital weniger weit fortgeschritten, stehen jedoch prinzipiell vor denselben Aufgaben. Gerade sie profitieren sogar enorm, wenn sie beispielsweise ihre IT in die Cloud verlegen und sich eine eigene, aufwendige Infrastruktur sparen. Auch erledigen längst noch nicht alle kleinen Firmen ihre Lieferantenbestellungen online: Laut einer Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) stehen nur 28 Prozent mit Zulieferern und Abnehmern in digitalem Kontakt. So verschenken sie viel Zeit und Geld.

Viele KMU wären überrascht, wie viele solcher verborgenen Effizienzpotenziale sie nutzen könnten. Wer die Chancen identifizieren will, sollte seine Arbeitsprozesse einer gründlichen Inventur unterziehen und bei Bedarf neu designen. Mit unserem Partnernetzwerk ist das künftig für Unternehmen selbst in abgelegenen Regionen komfortabel möglich.

Titelbild: © wildpixel/iStock