Der letzte Schritt in die Cloud

Und es geht doch: SAP Solution Manager on SAP HANA als Service

Wenn wir die IT-Prozesse unserer Kunden auf den Prüfstand stellen, empfehlen wir immer häufiger den Weg in die Cloud. In vielen Fällen ist sie einfach die beste Wahl. Deshalb haben wir jetzt auch selbst den letzten Schritt getan.

Bereits seit einigen Jahren setzen wir bei SIRIUS in nahezu allen Bereichen unserer internen IT auf Managed Cloud Services – vom ERP-System über Microsoft Office und File-Service bis hin zur VoIP-Telefonie. Das macht Sinn, da wir so die Ressourcen, die der Betrieb von internen IT-Systemen binden würde, anderweitig einsetzen können. Nun haben wir auch den letzten – und zentralen Bereich der Entwicklungs- und Testsysteme in die Cloud umgezogen – unseren SAP-Solution Manager on SAP HANA.

Entwickeln und testen auf SAP HANA: hocheffizient und ressourcenintensiv

Wir entwickeln und testen die IT-Prozesse für unsere Kunden auf der Basis des SAP Solution Managers. Dieser wiederum läuft in unserem Nutzungsszenario auf der Datenbankplattform SAP HANA. Die In-Memory-Technologie ermöglicht einen rapiden Datenzugriff, Analysen in Echtzeit und Ad-hoc-Reports. Die Kehrseite der Medaille ist der enorme Ressourcenhunger von SAP HANA. Für den Betrieb sind Server mit sehr hoher Arbeitsspeicherkapazität und sehr leistungsfähigen Prozessoren nötig.

„Die Welt gehört nicht den Zweiflern. Das bewahrheitet sich immer wieder. Gerade in der IT.“
Michael Kern, Managing Director Marketing & Sales, SIRIUS Consulting & Training AG

Warum auch mit SAP HANA der Schritt in die Cloud vernünftig ist

Aufgrund der hohen infrastrukturellen Anforderungen schrecken viele Entwickler davor zurück, den Bereich der Test- und Entwicklungssysteme auf SAP HANA zu betreiben und diese in die Cloud umzuziehen. Sie trauen der Cloud-Technologie nach wie vor nicht jederzeit die nötigen Bandbreiten und die passende Rechenleistung zu. Doch in diesem Fall wiegen die Vorteile eindeutig schwerer als die Risiken.

Für uns als auf Projektbasis arbeitenden Dienstleister sind die Vorzüge einer Infrastructure-as-a-Service-Lösung (IaaS) gegenüber einer On-Premise-Infrastruktur ganz klar: Flexibilität und Skalierbarkeit bei klarer Kostenkontrolle. Warum? Die Konzeptions-, Entwicklungs- und Testphasen eines Projekts beanspruchen oftmals besonders viel Rechenpower. Danach jedoch wird ein Großteil der Rechenleistung nicht mehr gebraucht. Beim Cloud-Modell können wir dann die Ressourcen unkompliziert und schnell minimieren. Bei einer On-Premise-Infrastruktur ist das oft gar nicht möglich oder mit weit mehr Aufwand und höheren Kosten verbunden.

Kurz auf den Punkt gebracht sind unsere Vorteile:

  • Im Pay-per-use-Modell bezahlen wir nur, was wir nutzen.
  • Wir sparen Techniker zur Wartung der Infrastruktur ein.
  • Unsere Infrastruktur ist skalierbar und voll flexibel.
  • Wir können uns voll auf unsere Kernkompetenz konzentrieren: Beratungsprojekte erfolgreich umsetzen.

Stabil und performant: Gut, dass wir nicht gezweifelt haben

Gründe genug, eine IaaS-Lösung zu suchen, die unseren Ansprüchen gerecht wird. Fündig geworden sind wir beim Berliner IaaS-Spezialisten ProfitBricks. Er konnte die Server so bereitstellen, wie wir sie für unsere SAP-HANA-Entwicklungsumgebung benötigen und rechnet minutengenau ab.

Zwar hatten wir als Pilotkunde von ProfitBricks einen höheren Anfangsaufwand, denn die Plattform musste manuell auf IaaS installiert und konfiguriert werden. Doch der macht sich jetzt durch niedrige und gut kalkulierbare Kosten für die Cloud-Ressourcen bezahlt. Und: Unser System läuft stabil und performant. Gut, dass wir nicht gezweifelt haben.

Titelbild: © Joe Techapanupreeda/shutterstock